Personalausstattung in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen muss verbessert werden
Die Personalausstattung in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen muss verbessert werden. Dies fordert der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit in einem Schreiben an die Bundesagentur für Arbeit.
Hintergrund ist das Neue Fachkonzept BvB, dass seit November 2009 gültig ist. Neu am Fachkonzept ist, dass nunmehr auch Jugendliche mit komplexem Förderbedarf einbezogen werden. Dies sind zum Beispiel Jugendliche mit Schulphobie, Lernbeeinträchtigung, Suchtgefährdung, Gewalterfahrung, Gefahr der Verschuldung, schwierigen sozialer/familiären Kontexten oder stundenweise Bindungen durch z.B. Kinderbetreuung.
Diese Jugendlichen brauchen nach Auffassung des Kooperationverbundes Jugendsozialarbeit aber besondere pädagogisch Betreuung, die sich auch in der Personalausstattung widerspiegeln muss. Hier geben jedoch aktuelle Signale der Bundesagentur Anlass zur Sorge. Derzeit verhandeln verschiedene Regionale Einkaufzentren mit Trägern darüber, diese Zielgruppe ohne Personalausgleich in die Maßnahmen einzubeziehen. Aus Sicht des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit geht dieses jedoch zu Lasten genau dieser Gruppe, denn grade die Zielgruppe der Jugendlichen mit komplexem Förderbedarf benötigt verlässliche Ansprechpartner und eine gute Personalausstattung.
Zum Schreiben kommen sie hier:
| Anhang | Datum | Größe |
|---|---|---|
| 08/03/10 2:24 pm | 246.87 KB |


